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Mut. Optimismus. Zukunft.

Haushaltsausschuss beschließt Mittel in Höhe von 3,25 Millionen Euro zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV-Angebots in Herrenberg.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, das Nahverkehrs-Angebot in fünf Modellkommunen attraktiver zu machen und dadurch die Stickstoffdioxid-Konzentration in der Luft zu verringern. Bereits im Februar wurde Herrenberg als eine Modellkommune ausgewählt, für die sich der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz (CDU) während der Haushaltsverhandlungen stark gemacht hatte: "Ich freue mich, dass es in den Verhandlungen gelungen ist, Herrenberg mit insgesamt 3,25 Millionen Euro bis 2020 zu fördern, um stärkere Anreize zur Nutzung des ÖPNV zu setzen. Das ist gerade auch im Hinblick auf drohende Fahrverbote aufgrund überschrittener Luftqualitäts-Grenzwerte wichtig." Herrenberg plant unter anderem bauliche Anpassungen der Verkehrslenkung und -steuerung, um die Durchfahrtszeiten für Busse zu verkürzen sowie eine attraktivere Tarifgestaltung. Zudem soll das bestehende ÖPNV-Angebot um elektrische Bürgerbusse erweitert und eine Verkehrs-App entwickelt werden.

Die Bundesregierung will mit der Förderung von fünf Modellkommunen testen, wie die Luftqualität in deutschen Städten verbessert werden kann. Ergänzend zum "Sofortprogramm Saubere Luft 2017 - 2020" sollen in diesen Kommunen verschiedene Modellvorhaben im Bereich  des ÖPNV erprobt und ihre Auswirkungen wissenschaftlich untersucht werden. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat deshalb im Haushalt 2018 Fördergelder im Volumen von rund 95 Millionen Euro für die Modellstädte beschlossen. Im nächsten Jahr sollen weitere 30 Million Euro bereitgestellt werden. Insgesamt werden so 125 Million Euro bis 2020 für die Städte bereitgestellt. "Durch die wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung der Maßnahmen in den Modellstädten, können wir wichtige Erkenntnisse gewinnen, die auf andere Städte zur Verbesserung der Luftqualität übertragen werden können. Ziel muss es weiterhin sein, Fahrverbote für die Bevölkerung zu vermeiden", so Biadacz.