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Mut. Optimismus. Zukunft.

Die beiden CDU-Abgeordneten Marc Biadacz und Paul Nemeth luden Vertreter der Energie Baden-Württemberg (EnBW) zu einem Fachgespräch nach Böblingen ein. Dabei ging es um die Auswirkungen der Energiewende auf die mittelgroßen Städte.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand, wann und wie der Durchbruch der E-Mobilität gelingen kann. Der Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz betonte: „Es geht nicht darum, möglichst viele E-Autos auf die Straße zu bringen. Es muss auch gewährleistet sein, dass die Strom-Infrastruktur dann alle Autos mit Strom versorgen kann.“

Holger Schäfer, zuständig für politische und grundsätzliche Fragen bei der EnBW, sieht im Ausbau des Stromnetzes eine große und langwierige Aufgabe. Als Beispiel führte er an, dass in den vielen Tiefgaragen Böblingens keine Möglichkeit besteht, das Auto an Steckdosen aufzuladen. Die Politik ist gefordert, das notwendige Stromnetz und die Stromleitungen so auszubauen, dass Strom beim Endverbraucher jederzeit in ausreichender Menge ankommt.

„Wenn die E-Mobilität flächendeckend kommt, muss sie auch für jeden bezahlbar sein. Um auf dem Weg dorthin gute Lösungen zu finden, braucht es sowohl bei der EnBW als auch in der Politik ein cleveres Denken“, so Marc Biadacz. Die E-Mobilität erfordert ein konstruktives Zusammenspiel – darin waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig. Auch der Vorschlag des Landtagsabgeordneten Paul Nemeth, E-Autos mit Strom der Photovoltaikanlage auf dem Hausdach zu betanken, kam in der Runde gut an.