Slide background
Slide background
Mut. Optimismus. Zukunft.

Marc Biadacz MdB, Bürgermeister Wolfgang Faißt und die anderen Teilnehmer im Gespräch beim Runden Tisch „Verkehrssituation im Nordkreis“

Lückenschluss der Bundesstraßen 295 und 464 vor dem Ausbau der A 81 gefordert ohne den Autobahnausbau zu verzögern.

Lange Staus und Wartezeiten für Pendler sind ein alltägliches Bild im Bereich der Bundesstraßen 295 und 464 bei Renningen und im gesamten Nordkreis. Leitragende sind die Verkehrsteilnehmer, die Anlieger und nicht zuletzt auch die Unternehmen der ganzen Region. Anfang Dezember luden deshalb der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz, Bürgermeister Wolfgang Faißt und der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Peter Weiß zu einem Runden Tisch ins Renninger Rathaus. Der Einladung zum Gespräch waren neben Vertretern aller Fraktionen im Renninger Gemeinderat auch Vertreter der Interessensgemeinschaft Burg-Hummelbaum-Kindelberg Renningen und der Erste Beigeordnete der Stadt Renningen, Peter Müller, gefolgt. Ziel des Gesprächs war es, gemeinsam mit allen Beteiligten über die aktuelle Verkehrsproblematik im Bereich der Verbindung von B 295 und B 464 zu diskutieren.

Der Bundestagsabgeordnete Biadacz fasste das Gespräch zusammen: „Die Verkehrssituation im Norden des Landkreises Böblingen hat Auswirkungen auf den Verkehrsfluss im gesamten Kreis Böblingen und darf deshalb nicht isoliert betrachtet werden. Ich fordere deshalb den Lückenschluss der B 295 und B 464 bei Renningen vor dem Ausbau der A 81. Eine leistungsfähige Verbindung der beiden Bundesstraßen ist sowohl für die Verkehrsteilnehmer aus dem gesamten Kreisgebiet als auch die Anwohner unerlässlich.“

Bürgermeister Faißt merkte zudem an: „Der durch den stehenden Verkehr verursachte wirtschaftliche Schaden und die finanziellen Einbußen für Einzelhändler, Handwerker und Industrie in der ganzen Region dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Auch Rettungsfahrzeuge werden zunehmend behindert. Es ist völlig undenkbar, dass die schon heute unerträglichen Verkehrsstaus auf den Bundesstraßen und in den benachbarten vom Ausweichverkehr betroffenen Städten und Gemeinden noch weitere 10 Jahre bestehen bleiben sollen.“ Biadacz betonte im Gespräch: „Der vorgezogene Lückenschluss darf allerdings nicht zu Lasten eines verzögerten Ausbaus der A 81 gehen. Durch neue Personalstellen im Verkehrsministerium Baden-Württemberg sollte die Umsetzung des Lückenschlusses vor dem Autobahnausbau realistisch sein.“ Den Gesprächsteilnehmern war außerdem wichtig, dass die Ausbaumaßnahmen nur unter Berücksichtigung eines optimalen Lärm- und Emissionsschutzes für die Bürgerinnen und Bürger stattfinden.

Der Ausbau der Verbindung der Bundesstraßen 295 und 464 soll nach aktuellem Stand frühestens 2026 beginnen. Baubeginn für den sechsspurigen Ausbau der A 81 ist derzeit für 2020 geplant.