Auf in ein neues Weiterbildungs-Zeitalter!

Liebe Leserinnen und Leser,

der digitale Wandel verändert unsere Arbeitswelt und die Anforderungen an Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der Arbeitsmarkt wird schneller und dynamischer. Daher werden zukünftige Erwerbsbiographien von häufigeren Wechseln geprägt sein. Um Fachkräftemangel und Arbeitslosigkeit zu verhindern, wird lebensbegleitendes Lernen immer wichtiger. Derzeit ist die Weiterbildungslandschaft in Deutschland für den Einzelnen allerdings sehr unübersichtlich und nicht zentral organisiert: Es gibt heute mehr als 14.000 Studiengänge und über 4,5 Mio. Angebote auf dem Weiterbildungsmarkt. Hinzu kommt eine noch größere Auswahl vorwiegend englischsprachiger Online-Angebote.

Um Deutschland fit für die digitale Transformation unserer Arbeitswelt zu machen, brauchen wir eine grundlegende Reform der Weiterbildung, die allen Menschen hilft, sich in der digitalen Welt zurecht zu finden. Gemeinsam mit meinen CDU-Kollegen Antje Lezius, Thomas Heilmann, Kai Whittaker habe ich deshalb ein neues Weiterbildungskonzept mit dem Namen MILLA entwickelt. MILLA steht für: „Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle“. Auf der Online-Weiterbildungsplattform soll das bisherige Weiterbildungsangebot gebündelt werden und insbesondere um kurzweiliges und flexibel einsetzbares E-Learning erweitert werden. MILLA ist individuell anpassbar, berücksichtigt die persönlichen Interessen und das vorhandene Fähigkeitsprofil des jeweiligen Nutzers. Mit MILLA schaffen wir also das „Netflix der Weiterbildung“!

Das neue Weiterbildungskonzept ist die Antwort auf einen vom digitalen Wandel veränderten Arbeitsmarkt und soll im Dezember auf dem CDU-Bundesparteitag beraten werden. Ziel ist es, im ersten Halbjahr 2019 innerhalb der CDU-geführten Bundesregierung eine neue Weiterbildungsstrategie zu erarbeiten. Erste Teile der neuen Online-Weiterbildungsplattform könnten dann 2020 oder 2021 starten. Mehr Informationen gibt es unter http://stab-zukunftderarbeit.de.

Ein weiteres zentrales Thema der letzten Tage war die Ankündigung unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, nicht mehr als CDU-Parteivorsitzende zu kandidieren. Damit läutet sie die Stabübergabe ein und setzt ein Signal in Richtung Veränderung und Erneuerung innerhalb der CDU. Es freut mich, dass sich beim Bundesparteitag nun mehrere Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl stellen. Die Delegierten können damit eine Auswahl treffen, um die Weichen für eine programmatische und personelle Neuaufstellung der CDU zu stellen. Ich selbst werde am Bundesparteitag als Delegierter teilnehmen – gemeinsam mit Stefanie Behrens, Gerti Mayer-Vorfelder und Michael Moroff, dem Vorsitzenden der CDU im Kreis Böblingen. Deshalb zögern Sie nicht, mir Ihre Meinung mitzuteilen. Denn als Delegierter möchte ich Ihre Stimme mit nach Hamburg tragen.

Nun wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen dieses Newsletters, in dem Sie wie gewohnt mehr über meine politische Arbeit im Bundestag und in meinem Wahlkreis Böblingen erfahren.

Herzliche Grüße
Ihr
Unterschrift Marc Biadacz
Marc Biadacz MdB

Aus dem Bundestag

Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose

Das Teilhabechancengesetz beinhaltet Maßnahmen zur besseren Integration von Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt. Neu geschlossene Arbeitsverhältnisse von Personen, die mindestens 7 Jahre Grundsicherung für Arbeitssuchende beziehen und in dieser Zeit nicht oder nur sehr kurz erwerbstätig waren, werden durch einen Lohnkostenzuschuss für maximal 5 Jahre gefördert. Dieser beträgt in den ersten beiden Jahren des Arbeitsverhältnisses 100 Prozent des gesetzlichen Mindestlohnes und sinkt danach um 10 Prozentpunkte pro Jahr. Zusätzlich werden die Arbeitnehmer durch umfangreiche Betreuung und Coachings sowie Weiterbildungsangebote bei der Integration auf dem Arbeitsmarkt unterstützt.

Entlastungen für Familien und Verbesserungen für Rentner

Mit dem Familienentlastungsgesetz hat der Bundestag eine Reihe von Entlastungen zugunsten von Familien mit Kindern beschlossen. Das Kindergeld wird ab 1. Juli 2019 um 10 Euro erhöht und der Kinderfreibetrag wird ab 1. Januar 2019 um 192 Euro angehoben. Auch der steuerliche Grundfreibetrag wird angehoben und die kalte Progression abgebaut, damit Lohnerhöhungen nicht von höheren Steuern aufgefressen werden. Das Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung bündelt Verbesserungen für Rentner. Die Mütterrente wird um einen halben Rentenpunkt erhöht, und zwar für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Zudem werden Verbesserungen für krankheitsbedingte Frührentner geschaffen und eine doppelte Haltelinie für das Rentenniveau und den Beitragssatz eingeführt.

Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals beschlossen

Das neue Pflegepersonal-Stärkungsgesetz sieht zahlreiche Neuregelungen vor, um die Pflegekräfte in der Kranken- und Altenpflege zu entlasten. Es sollen etwa 13.000 neue Pflegepersonalstellen im Bereich der Altenpflege geschaffen werden, die Ausbildungsfinanzierung von Gesundheitsfachberufen in Kliniken wird erleichtert und der Krankenhausstrukturfonds, mit dem Krankenhausneubauten oder Investitionen in IT-Ausstattung finanziert werden, wird ausgebaut.

Marc Biadacz unterwegs im Wahlkreis Böblingen

Marc Biadacz besucht Betreuungsverein FISH Leonberg e.V.

Fördern, integrieren, schulen und helfen – kurz FISH. Marc Biadacz hat den Betreuungsverein FISH Leonberg e.V. besucht, um über die Teilhabe von Langzeitarbeitslosen am Arbeitsmarkt zu sprechen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Teilhabechancengesetz gelegt, das der Bundestag inzwischen verabschiedet hat. „Für wichtig erachte ich, dass das Gesetz die Einführung eines Coaching-Angebotes vorsieht. Denn es ist sinnvoll, Menschen unter die Arme zu greifen, die mehrere Jahre arbeitslos waren, um sie bei der Organisation ihres Tagesablaufs zu unterstützen“, so Biadacz. Mehr

Hilfe zur Sanierung kommunaler Einrichtungen im Wahlkreis Böblingen

Marc Biadacz hat sich an Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt und sich für die Förderung der sanierungsbedürftigen Freibäder in Hildrizhausen und Leonberg sowie des Radsportstadions in Gäufelden eingesetzt. „Alle drei Einrichtungen haben eine lange Tradition und stellen ein wichtiges Freizeit- und Sportangebot dar. Ziel muss es sein, dass die kommunalen Einrichtungen instand gehalten werden, damit sie die Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises auch weiterhin nutzen können“, so Biadacz.
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Marc Biadacz besucht KiTa-Einstiegsgruppe in Herrenberg

Der Bundestagsabgeordnete hat sich das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt „Hello families – startklar für die KiTa“ der KiTa-Einstiegsgruppe in Herrenberg angeschaut. Hier werden vornehmlich Kinder mit Fluchterfahrung und Kinder von Aussiedlerfamilien auf die Kindertageseinrichtung und das deutsche Bildungssystem vorbereitet. „Mit solch einem Projekt schaffen wir gute Voraussetzungen für eine gelungene Integration und Chancengleichheit“, so Biadacz.
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Bürgersprechstunden von Marc Biadacz

Im Rahmen seiner Dialogtour durch den Wahlkreis machte der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz mit einer Bürgersprechstunde Halt in Bondorf. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um mit dem Bundestagsabgeordneten über die aktuelle politische Lage oder landwirtschaftliche Themen ins Gespräch zu kommen.

Die nächste Bürgersprechstunde findet am 5. Dezember 2018 um 15 Uhr in Rutesheim statt. Alle weiteren Details werden rechtzeitig auf der Homepage von Marc Biadacz unter [www.marc-biadacz.de] https://www.marc-biadacz.de) bekannt gegeben.

Marc Biadacz in den Medien

Der Gäubote berichtete über den Besuch des Bundestagsabgeordneten bei der KiTa-Einstiegsgruppe in Herrenberg und die Online-Weiterbildungsplattform MILLA, die Marc Biadacz gemeinsam mit drei weiteren Abgeordneten entwickelt hat. Über den Austausch des Abgeordneten mit dem Betreuungsverein FISH Leonberg e.V. zur Teilhabe von Langzeitarbeitslosen am Arbeitsmarkt war in der Kreiszeitung Böblinger Bote zu lesen. Anfang November war der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitiker Marc Biadacz zu Gast in der TV-Sendung „Studio Friedmann“ auf WELT/N24 zum Thema „Soziale Gerechtigkeit“.

Besuchergruppen aus dem Wahlkreis Böblingen

Gymnasium Rutesheim zu Besuch in Berlin

Das Gymnasium Rutesheim war mit mehr als 100 Schülerinnen und Schülern zu Besuch im Deutschen Bundestag. Marc Biadacz beantwortete Fragen zur Dieselumrüstung, zum Umgang mit der AfD und zum Vertrauen in die Demokratie.

Realschule Weil der Stadt im Deutschen Bundestag

Während ihres Besuches im Deutschen Bundestag in Berlin tauschten sich die Schülerinnen und Schüler der Realschule Weil der Stadt mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz aus. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die digitale Ausstattung der Klassenräume. Klar ist, dass eine gute digitale Infrastruktur an Schulen Voraussetzung für die Vermittlung digitaler Kompetenzen ist. Mit dem Digitalpakt möchte der Bund deshalb 3,5 Milliarden Euro für die digitale Bildungsinfrastruktur an Schulen bereitstellen.

Albert-Schweitzer-Gymnasium Leonberg besucht Reichstag

Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Leonberg haben im Rahmen ihrer Studienfahrt den Deutschen Bundestag besucht und sich im Gespräch mit Marc Biadacz ausgetauscht. In einer lebhaften Diskussion wurde über die Legalisierung von Cannabis, die Zukunft Europas und die Zukunft der Volksparteien gesprochen.

Und sonst?

Kai Leitenberger unterstützt das Berliner Büro

Den ganzen November über unterstützt Kai Leitenberger aus Leonberg das Team im Bundestagsbüro in Berlin. Kai Leitenberger hat im Sommer sein Abitur am Johannes-Kepler-Gymnasium in Leonberg gemacht und absolviert nun ein Praktikum in Berlin, um den politischen Alltag kennen zu lernen und einen Blick hinter die Kulissen des parlamentarischen Betriebes zu werfen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Herrn Leitenberger und hoffe, dass er während seines Praktikums viel lernen und wichtige Erfahrungen für seine berufliche Zukunft sammeln kann“, so Biadacz.

Unionsfraktion bekennt sich zum UN-Migrationspakt

Beim UN-Migrationspakt handelt es sich um eine rechtlich nicht bindende Absichtserklärung, in der sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen mit der Frage befassen, wie man illegale Migration vermeiden und legale Migration besser steuern kann. Der Migrationspakt soll als politisches – rechtlich ausdrücklich unverbindliches – Rahmendokument eine umfassende globale Zusammenarbeit von Herkunfts-, Transit- und Zielländern bei der Steuerung von Migrationsprozessen fördern. Dieses Dokument ist ein Baustein der Migrationspolitik von CDU und CSU und zielt darauf ab, dass Deutschlands internationale Partner insgesamt eine größere Verantwortung beim Umgang mit Migration übernehmen. Im Pakt wird das souveräne Recht der Staaten, ihre nationale Migrationspolitik selbst zu regeln, ebenso wie das Recht auf einen effektiven Grenzschutz bekräftigt. Zugleich wird die Verpflichtung jedes Staates zur Rückübernahme eigener Staatsangehöriger als wesentliches Element der Staatenzusammenarbeit verankert. Mehr

Social Media Beitrag des Monats

"Bohemian Rhapsody – für alle Queen-Liebhaber ein Genuss. Begleitet hat mich gestern Abend zur Premiere im Böblinger Bärenkino der Gewinner meiner Aktion "Politik & Kultur", Frank Hammel. Wir sind uns einig, dass die Darstellung Mercurys und die detailgetreue Inszenierung diverser Auftritte das Queen-Herz höher schlagen lassen. Vor allem aber gibt es eine ganze Menge Musik zu hören!"

(Auf Facebook am 31. Oktober)

Der Klassiker zum Schluss

Passend zum neu erschienen Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ endet dieser Newsletter mit einem Zitat von Freddie Mercury, dem Leadsänger der Band:

„Bohemian Rhapsody ist einer dieser Songs, die so ein Gefühl von Fantasie erwecken, so dass ich denke, die Leute sollten ihn sich einfach anhören, darüber nachdenken und sich dann ihre eigene Meinung darüber bilden, was er ihnen sagt.“

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