Corona-Pandemie im Advent 2020 - Zeit der Hoffnung

Liebe Leserinnen und Leser,

normalerweise würden wir in diesen Tagen mit einem Glühwein in der Hand über die Weihnachtsmärkte im Landkreis Böblingen schlendern, die ersten Weihnachtsgeschenke im Einkaufstrubel in den Innenstädten besorgen oder mit Kolleginnen und Kollegen bei der Weihnachtsfeier zusammenkommen. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Die Corona-Pandemie zwingt uns, unsere Kontakte noch stärker einzuschränken, damit der Anstieg der Infektionszahlen gebremst werden kann und wir Weihnachten und Silvester mit unseren Familien und engsten Freunden feiern können. Wir erleben in diesem Jahr also eine ganz andere Adventszeit, die aber auch eine ganz besondere sein kann.

Der Advent ist nicht nur die Zeit der Weihnachtsmärkte und der Weihnachtsfeiern, sondern auch die Zeit der Hoffnung und der Bräuche: Hoffnung, weil an die bevorstehende Geburt beziehungsweise Ankunft von Jesus Christus erinnert wird, denn das Wort Advent kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „Ankunft“. Bräuche, weil wir jeden Sonntag eine neue Kerze des Adventskranzes anzünden, jeden Tag ein Türchen des Adventskalenders öffnen dürfen und die ersten Plätzchen backen. Oder lassen Sie uns die Zeit doch dafür nutzen, einen guten Freund anzurufen, bei dem man sich schon lange melden wollte, den Nachbarn eine Schale mit selbstgebackenen Plätzchen vor die Türe zu stellen, im Lieblingsrestaurant ein Essen abzuholen oder den Einzelhändler in der Innenstadt zu fragen, ob er seine Waren auch nach Hause liefert. All das kann die Adventszeit in diesem Jahr zu etwas ganz Besonderem machen.

Das Corona-Virus stellt uns noch immer vor große Herausforderungen. Die Verlängerungen der Maßnahmen und die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie treffen viele Geschäfte, Restaurants, Hotels, Selbstständige, Schausteller, Marktbeschicker, den Sportbereich und Vereine sowie die Veranstaltungs- und Messebranche hart. Diese Branchen brauchen weiterhin Unterstützung. Daher bin ich froh und finde es richtig, dass die außerordentlichen Wirtschaftshilfen beschlossen wurden und auf die November- nun die Dezemberhilfen folgen. Inzwischen können die Anträge für die Hilfen über eine Plattform des Bundeswirtschaftsministeriums gestellt werden. Aktuelle Informationen dazu finden Sie weiterhin auf meiner Homepage. Klar ist aber auch, dass die aktuellen Wirtschaftshilfen eine enorme Kraftanstrengung für den Staat bedeuten und Geld nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Daher wird die Zulassung eines Impfstoffes und das anschließende Impfen sehr wichtig werden. Die aktuellen Entwicklungen geben Grund zur Hoffnung, dass ein Impfstoff schon bald zugelassen werden könnte.

Bleiben Sie weiterhin gesund. Lassen Sie uns zusammen die Infektionswelle brechen und diese Kraftanstrengung gemeinsam bewältigen. Vielen Dank für Ihre Solidarität! Ich wünsche Ihnen von Herzen eine schöne, besinnliche und gesegnete Adventszeit

Ihr
Unterschrift Marc Biadacz
Marc Biadacz MdB

Aus dem Bundestag

Marc Biadacz befragt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zu Homeoffice-Reglungen

Nachdem die Zukunft der Arbeit eines der Kernthemen des Bundestagsabgeordneten ist, befasst sich Marc Biadacz aktuell intensiv mit Fragen rund um Homeoffice-Regelungen. Union und SPD verhandeln derzeit darüber, wie die Flexibilisierung der Arbeitszeit und die Einhaltung von Ruhezeiten im Homeoffice gesetzlich geregelt werden können. Der Standpunkt von Marc Biadacz ist klar: „Die Lebensrealität vieler Menschen sieht so aus, dass Kinderbetreuung und Homeoffice nicht voneinander zu trennen sind. Deswegen brauchen wir mehr Flexibilisierung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Homeoffice.“ Im Rahmen einer Regierungsbefragung antwortete Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf die Frage von Marc Biadacz, ob die Pläne des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten vorsehen. Mehr

Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales zum Thema Plattformökonomie

In einer öffentlichen Anhörung hat sich der Ausschuss für Arbeit und Soziales mit dem Thema Plattformökonomie beschäftigt. Plattformarbeit entsteht dann, wenn sich Selbstständige und Auftraggeber auf einer Internetplattform treffen und darüber einigen, dass sie für einen gewissen Zeitraum zusammenarbeiten. Betroffen sind fast alle Berufe: von Fahrradkurier bis ITler. Die Sachverständigen in der öffentlichen Anhörung haben vor allem auf die Chancen dieser Form der Arbeitsvermittlung hingewiesen. „Flexibles Arbeiten und schnelles Zueinanderfinden von Anbietern einer Leistung und Auftraggebern sind Formen der Zukunft der Arbeit. Klar ist aber auch: Arbeit muss sich lohnen! Wenn einzelne Unternehmen diese Form der Arbeitsvermittlung auf dem Rücken von Geringverdienern ausnutzen wollen, muss das verhindert werden“, so der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Marc Biadacz. Mehr

Petitionsausschuss nimmt Unterschriften für die Petition „Mehr Wert als ein Danke“ entgegen

Vergangene Woche hat Marc Biadacz gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses Marian Wendt die Unterschriften für die Petition „Mehr Wert als ein Danke“ entgegengenommen. Mit der Petition soll erreicht werden, dass sich in Berufen des Sozial-, Pflege- und Gesundheitswesens die Wertschätzung, der Lohn und die Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessern. „Gerade während der Corona-Pandemie sehen wir, was in diesen Berufen geleistet wird. Es ist daher gut, dass die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, ihre Anliegen im Petitionsausschuss vorzubringen. Vor dem Hintergrund der eingereichten Petition freut es mich, dass nun auch Pflegekräfte in Krankenhäusern eine Corona-Prämie von bis zu 1.500 Euro erhalten, nachdem es einen solchen Bonus für Beschäftigte in der Altenpflege bereits gibt“, erklärt der Bundestagsabgeordnete. Mehr

Bundestag verabschiedet Drittes Bevölkerungsschutzgesetz

Der Deutsche Bundestag hat das Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (Drittes Bevölkerungsschutzgesetz) beschlossen. Das Gesetz sieht eine Vielzahl von Maßnahmen zum Gesundheitsschutz angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie vor, wie zum Beispiel die Festlegung einer Impfstrategie oder die finanzielle Unterstützung von Krankenhäusern. Bund und Länder erhalten mit diesem Gesetz einen klaren Rechtsrahmen für Corona-Schutzmaßnahmen, die sie per Rechtsverordnung erlassen können. Das klare Ziel des Gesetzes ist der Schutz von Leben und Gesundheit sowie die Sicherung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens.
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Aus dem Wahlkreis Böblingen

Gedenken und Erinnern am 9. November und am Volkstrauertag am 15. November in Sindelfingen

Der 9. November steht für die Erinnerung an die Pogromnacht 1938 und an den Mauerfall 1989. Am 15. November, dem Volkstrauertag, wird den vielen Menschen gedacht, die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft geworden sind. „Die Ereignisse mahnen uns, wie wichtig Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte sind. Es muss uns klar sein, dass Frieden nicht selbstverständlich ist. Wir dürfen Nationalismus und Rassismus keinen Raum in unserer Gesellschaft geben. Es ist unsere Pflicht, dass wir uns tagtäglich für ein friedliches Miteinander einsetzen. Denn: Es verbindet uns mehr, als uns trennt“, so Marc Biadacz, der in seiner Funktion als Beisitzer im Bezirksverband Nordwürttemberg des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V. auf dem Alten Friedhof in Sindelfingen gemeinsam mit dem Sindelfinger Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer einen Kranz niederlegte.

Der Bund investiert in Klimaschutz und Digitalisierung im Landkreis Böblingen

Für das Projekt „Mobiles Grün für die Sindelfinger Innenstadt“ erhält die Stadt Sindelfingen eine Förderung in Höhe von 90.000 Euro vom Bund. Gefördert werden Modellprojekte für klimaschonende Stadtentwicklungskonzepte. Geplant ist, das ehemalige Volksbankareal durch mobile Pflanzenkübel in eine temporäre „Oase“ zu verwandeln. Mehr

Darüber hinaus fördert der Bund den Breitbandausbau im Landkreis Böblingen mit weiteren Geldern. Um bestimmte Regionen in Deutschland zu unterstützen, stellt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur insgesamt elf Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung. In Leonberg wird der Ausbau der Internetversorgung mit 175.000 Euro und in Weil im Schönbuch mit 50.000 Euro gefördert. Mehr

CDU-Onlinediskussion zum Thema Corona

Die anhaltende Corona-Pandemie beschäftigt die Menschen nach wie vor. Das zeigte sich auch bei einer vom CDU-Kreisverband Böblingen initiierten Online-Konferenz, bei der sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zuschalteten.
Die Online-Konferenz wurde gemeinsam mit dem Böblinger CDU-Landtagsabgeordneten Paul Nemeth, der Leonberger CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz, dem Böblinger CDU-Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz sowie dem CDU-Landtagskandidaten für den Wahlkreis Böblingen-Sindelfingen-Schönbuch, Matthias Miller, veranstaltet. Einig waren sich die Teilnehmer der Diskussion dabei primär in einem Punkt: In Zeiten von Corona kommt es ganz besonders auf eine große Solidarität innerhalb der Gesellschaft an. Mehr

Ihr direkter Kontakt zu Marc Biadacz

Da aufgrund der Corona-Pandemie persönliche Begegnungen derzeit nur eingeschränkt möglich sind, biete ich regelmäßig Telefonsprechstunden an. Die nächsten Telefonsprechstunden finden am Dienstag, den 8. Dezember 2020, von 18.00 bis 20.00 Uhr sowie am Dienstag, den 22. Dezember 2020, von 13:00 bis 14.45 Uhr statt. Um vorherige Anmeldung per E-Mail an marc.biadacz@bundestag.de oder unter der Rufnummer 07031 / 4293949 wird gebeten. Auch in den kommenden Wochen werden regelmäßig Telefonsprechstunden stattfinden. Diese werden rechtzeitig auf meiner Homepage und den Social-Media-Kanälen bekannt gegeben. Mehr

Marc Biadacz in den Medien

Die Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung hat über die Bundesförderung für die Begrünung der Sindelfinger Innenstadt in Höhe von 90.000 Euro berichtet. Zudem hat die Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung ebenso wie der Gäubote ein Interview mit Marc Biadacz zu den Maßnahmen der Bundesregierung und der Landesregierungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie veröffentlicht. Der Gäubote hat außerdem über die Online-Diskussion „Local Politics“ in Herrenberg berichtet. Die Kreiszeitung Böblinger Bote hat über die Diskussionsrunde des CDU-Kreisverbandes Böblingen mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz und den Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz und Paul Nemeth berichtet. Die Internetplattform Golem hat außerdem über eine Frage von Marc Biadacz zum Thema Homeoffice an den Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, im Rahmen der Regierungsbefragung berichtet.

Und sonst?

Social Media Beitrag des Monats


Marc Biadacz @ Facebook am 30. November um 08:35 Uhr::

„2.999 „Gefällt Mir“-Angaben!
Vielen Dank, dass mir hier so viele von Ihnen folgen. Das macht Spaß und motiviert mich sehr.
Als Dankeschön an Sie, werde ich an die 3.000 Person, die mir folgt, das Buch NEUSTAAT mit meiner Signatur verschenken. Ein weiteres Exemplar von NEUSTAAT schenke ich an die Person, die unter diesem Post mit dem besten Argument kommentiert: Warum wollen Sie NEUSTAAT lesen? Warum sollte das Buch an Sie gehen?
Mehr Infos zum Buch, bei dem ich als Co-Autor mitgewirkt habe, gibt es hier

Der Klassiker zum Schluss

Passend zum Titel dieses Newsletters „Corona-Pandemie im Advent 2020 - Zeit der Hoffnung“ möchte ich diesen Newsletter mit einem Zitat zur Adventszeit von Papst Johannes Paul dem II. enden, das Hoffnung macht:

„Der Advent erinnert uns daran, dass er gekommen ist, aber auch, dass er kommen wird. Das Leben der Gläubigen ist in der Tat ein ständiges und wachsames Warten auf die Wiederkunft.“

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