Im Rahmen des 5G-Innovationswettbewerbs könnte ein Modellprojekt aus dem Landkreis Böblingen bis zu 4 Millionen Euro vom Bund erhalten. Darüber freuen sich der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz und Landrat Roland Bernhard.

Der Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur soll den Ausbau des 5G-Mobilfunks in Deutschland vorantreiben. Dafür werden praxisnahe Modellprojekte, die aufzeigen, welches Zukunftspotential 5G bietet, gefördert. Ziel ist, Deutschland langfristig als Leitmarkt für den 5G-Mobilfunkstandard zu etablieren.

Der Landkreis Böblingen hat sich mit dem Projekt "Precision Farming & Smart Fertilisation" beworben. Das Projekt zeigt das Potenzial von 5G für die nachhaltige Landwirtschaft auf und hatte bereits eine erste Förderung des Bundes erhalten. Nun ist der Landkreis Böblingen mit seinem Projekt in die Endrunde des 5G-Innovationswettbewerbs vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gekommen.

Der Schwerpunkt des Projektes ist der Bereich Pflanzenbau mit den damit verbundenen intelligenten Düngetechniken, die auf den Versuchsfeldern des Ihinger Hofes bei Renningen erprobt werden sollen. Landrat Roland Bernhard sagt hierzu: "Die Digitalisierung erfasst auch zunehmend den Agrarbereich und eröffnet Perspektiven für Landwirte. Mit unserem Projekt wollen wir eine digitale, smarte Düngung erproben, die Ressourcen, Böden und Grundwasser schont. An unserer Seite haben wir mit Bosch, der Uni Hohenheim und dem Herman-Hollerith-Zentrum hochkarätige Projektpartner. Dieses 5G-Projekt ergänzt unsere neueste Zukunftsstudie zur Landwirtschaft im Kreis Böblingen, die wir demnächst vorstellen."

Der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Böblingen, Marc Biadacz, hat sich für das eingereichte Konzept stark gemacht: "Das vom Landkreis Böblingen entwickelte Konzept zeigt, wie 5G in der Landwirtschaft innovativ eingesetzt werden kann und damit einen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten kann. Ich habe das Böblinger Projekt von Anfang an unterstützt und in Berlin dafür geworben. Für den finalen Bescheid drücke ich die Daumen."

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