Der Volkstrauertag als Tag des Gedenkens an die Opfer von Kriegen, Terror und Gewalt, hat auch nach sieben Jahrzehnten Frieden in Europa nicht an Bedeutung verloren. Denn er mahnt, die richtigen Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und sich auch weiterhin für Frieden in Europa einzusetzen. Bei der Feierstunde zum Volkstrauertag in Sindelfingen wurde eines deutlich, Nationalismus und Ausgrenzung haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.

Marc Biadacz betonte in seinem Grußwort bei der Feierstunde zum Volkstrauertag auf dem Alten Friedhof: „Wenn diese Gräber sprechen könnten, sie würden uns so viel sagen. Sie würden von Tod und Leid sprechen.“ Der Bundestagsabgeordnete hob die Wichtigkeit hervor, immer wieder an den Gräbern zu trauern, zu lachen und zu gedenken, damit Europa nicht noch einmal auf Nationalismus und Rassismus hereinfällt und mahnte: „Demokratie ist wichtig, aber sie ist nicht selbstverständlich. Ich lasse mir Europa von niemandem schlecht reden. Europa ist unsere Zukunft.“

Mit der Kranzniederlegung endete die Feierstunde auf dem Alten Friedhof in Sindelfingen. Marc Biadacz legte stellvertretend für den Bezirksverband Nordwürttemberg des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V. einen Kranz nieder. Biadacz ist seit April 2018 Beisitzer im Bezirksverband Nordwürttemberg.

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