Mit dem Zuschuss des Bundes wird eine Personalstelle in Herrenberg zur Koordination kommunaler Entwicklungspolitik finanziert.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert im Rahmen der Initiative „Koordination kommunaler Entwicklungspolitik“ Kommunen in ihrem entwicklungspolitischen Engagement. Herrenberg erhält nun für die nächsten zwei Jahre einen Zuschuss von rund 110.000 Euro. Mit dem Geld finanziert Herrenberg eine Koordinationsstelle für kommunale Entwicklungspolitik. Das Hauptziel der Koordinationsstelle ist die Verankerung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in der Strategie der Stadtverwaltung. Unter Beteiligung der Zivilgesellschaft soll ein Leitbild für die nachhaltige Stadtentwicklung erarbeitet werden, damit Herrenberg seiner globalen entwicklungspolitischen Verantwortung gerecht wird. Außerdem möchte die Koordinationsstelle nachhaltige kommunale Beschaffung vorantreiben. Dafür werden unter anderem Verwaltungsmitarbeiter zu ökofairer Beschaffung geschult. Bereits seit 2015 trägt Herrenberg den Titel „Fairtrade-Stadt“.

Der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Böblingen, Marc Biadacz, begrüßt den Zuschuss: „Armut zu beenden, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen und den Klimawandel zu stoppen, sind große globale Ziele. Doch können schon die Maßnahmen Einzelner eine Auswirkung haben. Daher finde ich es wichtig, dass wir uns auch in den Kommunen vor Ort für eine nachhaltige Entwicklung stark machen. Herrenberg geht hier mit sehr gutem Beispiel voran.“

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