Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz war zu Gast im Renninger Rathaus, um sich mit Bürgermeister Wofgang Faißt auszutauschen. Dabei lag der Fokus des Austausches auf verkehrspolitischen Themen und im Besonderen auf dem Ausbau der Hermann-Hesse-Bahn.

Der Schienenabschnitt zwischen Weil der Stadt und Malmsheim ist nur einseitig befahrbar und bietet laut Stresstests nur maximal Platz für einen weiteren Zug. Welcher das sein soll ist derzeit umstritten. Der Landkreis Calw will im Rahmen des Ausbaus der Hermann-Hesse-Bahn mit seiner Hesse-Bahn bis nach Renningen fahren. Zeitgleich plant der Verband Region Stuttgart, der die S-Bahn betreibt, eine Express-S-Bahn, die von Feuerbach kommend auf dem eingleisigen Abschnitt bis nach Weil der Stadt fahren soll. Beides geht nicht. Das Verkehrsministerium hatte jüngst angekündigt, zwischen der Stadt Renningen und dem Kreis Böblingen auf der einen Seite und dem Kreis Calw auf der anderen Seite zu vermitteln. Dem Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz ist es wichtig, dass es zu keiner weiteren Verhärtung kommt: „Es ist wichtig, dass jetzt alle Beteiligten an einen Tisch sitzen und miteinander sprechen. Schließlich geht es darum, das Verkehrsnetz in der Region Stuttgart auszubauen und den Bürgerinnen und Bürgern einen guten öffentlichen Personennahverkehr zu bieten.“
Ein weiteres Thema des Gesprächs im Renninger Rathaus war der Lückenschluss der Bundesstraße 295 und 464 bei Renningen. Hier stellt sich die Frage, ob die Leonberger Straße als Unter- oder Überführung angeschlossen werden soll. Erst kürzlich hat das Regierungspräsidium Stuttgart hierzu eine Untersuchung im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt.

Marc Biadacz betonte zum Abschluss des Gesprächs, dass er bezüglich der verkehrspolitischen Herausforderungen in engem Kontakt mit Wolfgang Faißt bleiben wird.

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