Auf Einladung von Marc Biadacz besuchte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Böblinger Klinikum, um mit dem Bundestagsabgeordneten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern über Themen wie die Gewinnung von Pflegekräften, die Ärzteversorgung in Stadt und Land sowie andere gesundheitspolitische Themen zu diskutieren.

Es war kein gewöhnlicher Nachmittag im Böblinger Klinikum - etliche Fernsehteams und Medienvertreter warteten gespannt auf die Ankunft des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn. Zum gesundheitspolitischen Fachgespräch waren die Landräte der Landkreise Böblingen und Calw, die leitenden Ärzte der Klinik und Vertreter der niedergelassenen Ärzte gekommen. Nach einer kurzen Begrüßung führte Marc Biadacz in das Gespräch ein: „Jens Spahn hat es geschafft, dass wir so viel über Gesundheit sprechen wie schon lange nicht mehr. Umso mehr freue ich mich, dass der Gesundheitsminister heute in meinem Wahlkreis Böblingen zu Gast ist. Er hat bereits vieles angepackt wie das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz und das Terminservice- und Versorgungsgesetz, die wesentliche Verbesserungen für unsere Gesundheitsversorgung bringen. Gute Lösungen entstehen nur durch gute Debatten, lassen Sie uns nun gemeinsam diskutieren.“

Nachdem Landrat Roland Bernhard den Klinikverbund Südwest vorgestellt hatte, suchte Jens Spahn das Gespräch mit Krankenschwester Tanja Pardela. Er hatte ausdrücklich um ein Gespräch mit der Krankenschwester gebeten, da sie ihm zuvor zwei Briefe geschrieben und sowohl ihre Freude am Beruf der Krankenschwester als auch den Frust über die Arbeitsbedingungen geschildert hatte. Die Krankenpflegerin hatte eine klare Botschaft: „Ich bin gerne Krankenschwester, das ist ein toller Beruf. Aber die Arbeitsbedingungen bei uns sind unhaltbar.“ Der Minister hörte aufmerksam zu und betonte, dass mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz ein Anfang gemacht sei. Er warb für Geduld im Kampf gegen die Personalnot in der Pflege und zeigte Verständnis: „Da hat sich viel Frust aufgebaut wegen der starken Arbeitsbelastung, aber es hat sich in den letzten Monaten bereits einiges verbessert. Wir zahlen neue Kräfte, die eingestellt werden, wir haben Untergrenzen beim Personalschlüssel eingeführt, wollen die Ausbildung verbessern.“

Bei der anschließenden öffentlichen Diskussionsveranstaltung wurde der Minister von über 400 interessierten Bürgerinnen und Bürgern empfangen, die nicht lange zögerten, um ihre Fragen an Jens Spahn loszuwerden. Marc Biadacz zeigte sich überwältigt vom Andrang im Böblinger Klinikum. „Ich freue mich, dass so viele Menschen aus meinem Wahlkreis die Gelegenheit genutzt haben, um mit unserem Bundesgesundheitsminister über gesundheitspolitische Themen zu sprechen.“

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