Am Rande des kürzlich stattgefundenen Spahn-Besuchs in Böblingen lernte der Bundestagsabgeordnete der CDU, Marc Biadacz, Marion Zeeb kennen, die an einer sehr schweren Form des Lipödems leidet.

Die säulenartigen Veränderungen der Beine sind von einer extremen Schmerzempfindlichkeit, die nur mit starken Schmerzmitteln gelindert werden kann. Frau Zeeb kann sich nur noch mühsam fortbewegen und ist auf Rollator und Rollstuhl angewiesen. Inzwischen hat sich die Krankheit auch auf die Arme gelegt. Nur eine spezielle Form der Behandlung kann hier noch Abhilfe schaffen, die aber nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen verzeichnet ist. Marc Biadacz versprach sich bei ihr zu melden. Und dieses Versprechen hat er in seinem Osterurlaub auch eingehalten.

Auf Einladung von Anne Graf, der Leiterin des Cafés Volle Kanne, einer Begegnungsstätte für Menschen in Notlagen, kam er nun in den CVJM, dem Domizil des Cafés, um sich die Sorgen und Nöte von Marion Zeeb anzuhören und ihr Mut zuzusprechen. Er will ihr Anliegen nun mit nach Berlin nehmen und es Gesundheitsminister Jens Spahn vortragen. Der Minister ist mit der Problematik bestens vertraut, hat er doch selbst einen Vorstoß für besonders schwere Fälle in Angriff genommen. Ein großer Hoffnungsschimmer, ein richtiges Ostergeschenk für Marion Zeeb.

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