Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Böblingen, Marc Biadacz, übernimmt in diesem Jahr erneut eine Patenschaft für ein Austauschjahr in den USA. Zum persönlichen Kennenlernen traf sich der CDU-Abgeordnete mit der 16-jährigen Sindelfinger Schülerin Tanja Weihing, die Deutschland als Junior-Botschafterin des Parlamentarische Patenschafts-Programms (PPP) in den USA vertreten wird.


Für die 16-jährige Schülerin Tanja Weihing aus Sindelfingen geht ein Traum in Erfüllung. Sie darf voraussichtlich ab Januar 2021 für einige Monate in den USA leben und in die amerikanische Kultur eintauchen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz wählte die engagierte Schülerin als junge Botschafterin Deutschlands für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) aus. Am Montag traf er sich mit ihr, um über den anstehenden USA-Aufenthalt zu sprechen. „Ich habe richtig Lust, in die USA zu gehen, um dort Leute kennenzulernen und Freundschaften fürs Leben zu schließen“, erzählt Tanja im Gespräch mit dem Abgeordneten.

Rund 360 Schülerinnen, Schüler und junge Berufstätige aus ganz Deutschland werden jährlich von den Bundestagsabgeordneten ihrer Wahlkreise für das gemeinsame Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses ausgewählt. Für einige Monate dürfen sie in amerikanischen Gastfamilien leben, High-Schools in den USA besuchen und erste internationale Erfahrung sammeln. Im Gegenzug werden zahlreiche amerikanische Jugendliche in Deutschland leben, lernen und arbeiten. Seit das Programm 1983 ins Leben gerufen wurde, konnten so bereits über 30.000 junge Menschen aus Deutschland in die USA reisen.

Während des Aufenthalts in den USA wird der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete in Kontakt mit der Junior-Botschafterin aus Sindelfingen bleiben, um sich nach ihren Erlebnissen im amerikanischen Alltag zu erkundigen. „Es freut mich, dass Tanja diese großartige Möglichkeit bekommt und Deutschland und den Landkreis Böblingen während ihrer Zeit in den USA vertritt. Ich wünsche ihr dabei alles Gute und freue mich darauf, von ihren Erfahrungen zu hören. Ich hoffe, dass die US-Regierung, sofern es die pandemische Lage zulässt, sich dazu entscheidet, den diesjährigen Junior-Botschafterinnen und Junior-Botschaftern das Einreisen in die USA zu gewähren“, so Biadacz.

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