Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz besuchte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, den Wahlkreis Böblingen. Auf dem Programm standen ein Redaktionsgespräch mit der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung in Leonberg sowie ein gemeinsamer Unternehmensbesuch.

Karlheinz Reichert, Redakteur der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung, hatte zwei große Themenkomplexe für die beiden CDU-Abgeordneten vorbereitet. Der Beginn des Interviews stand ganz im Zeichen der Steuergerechtigkeit. Hier beantwortete der Fraktionsvorsitzende Brinkhaus Fragen zur Abschaffung des Solidaritätszuschlags, dem sogenannten Mittelstandsbauch und zur aktuellen Debatte der Grundsteuer. Im Anschluss stellte Karlheinz Reichert eine mögliche Verkleinerung des Bundestages und eine damit einhergehende Wahlrechtsreform zur Diskussion. Den Vorschlag, Direktmandate zu verringern lehnen die beiden CDU-Politiker ab. „Eine Verringerung der Direktmandate führt zwangsläufig zu größeren Wahlkreisen. Dadurch wird die Distanz der Bürger und Abgeordneten erhöht, was in Zeiten von Politikferne und -verdrossenheit ein falsches Signal ist“, so Marc Biadacz. Die Wahlkreise zu erhalten und dafür bei der Gesamtmandatszahl des Bundestages einen Deckel nach oben einzuziehen ist daher für den Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die bessere Variante.

Ein Unternehmensbesuch mit digitalem Schwerpunkt rundete den Tag im Wahlkreis Böblingen ab. „Ich habe mich sehr über den Besuch unseres Fraktionsvorsitzenden gefreut. Wir hatten eine tolle Tour durch den Wahlkreis und durften viele spannende Gespräche führen“, betonte der Bundestagsabgeordnete Biadacz.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag