Ihre Ansprechpartner in der Übersicht:

Thema Ansprechpartner Kontaktdaten
Allgemeine Fragen
zum Coronavirus
Hotline Landesgesundheitsamt 0711 / 904 39555
Allgemeine Fragen
zum Coronavirus
Hotline Bundesgesundheitsministerium 030 / 346465100
Wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus Hotline Bundeswirtschaftsministerium 030 / 186151515
Informationen zum Thema
Kurzarbeitergeld für Arbeitgeber
Bundesagentur für Arbeit 0800 / 4 555520
Informationen zum Thema
Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmer
Bundesagentur für Arbeit 0800 / 4 555500
Unterstützung bei Betriebsmittel-,
Liquiditäts- und
Überbrückungsfinanzierungen
Wirtschaftsförderung der
L-Bank Baden-Württemberg
0711 / 122-2345
Serviceauskunft zu KfW-
Hilfsprogrammen
KfW-Bank 0800 / 539 9001


Hilfen für die Wirtschaft des Bundes und des Landes Baden-Württemberg:

1. Soforthilfen für kleine Unternehmen

Auf Antrag werden Selbständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmen die folgenden Soforthilfen für drei Monate bereitgestellt:

  • 9.000 Euro bei bis zu fünf Beschäftigten
  • 15.000 Euro bei bis zu zehn Beschäftigten
  • Bis zu 30.000 Euro (je nach Einzelfall) bei bis zu 50 Beschäftigten

Weitere Informationen finden Sie hier. Die Anträge für die Soforthilfen können hier abgerufen werden. Ansprechpartner für die Beantragung sind die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer vor Ort.

2. Fonds für Eigenkapital- und Kreditmaßnahmen

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes soll Firmen in existenzbedrohenden Schieflagen helfen. Antragsberechtigt sind Firmen, die mindestens zwei der folgenden drei Bedingungen erfüllen:

  • Bilanzsumme mindestens 43 Millionen Euro
  • Umsatzerlös größer 50 Millionen Euro
  • Mehr als 249 Beschäftigte

Zudem sind auch Startups in der Wachstumsphase, die in Finanzierungsrunden von privaten Kapitalgebern mit einem Unternehmenswert von mindestens 50 Millionen Euro bewertet wurden, antragsberechtigt.

Ansprechpartner ist das Bundeswirtschaftsministerium. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Das Land hat zudem einen Beteiligungsfonds bei der L-Bank für kleine und mittlere Unternehmen eingerichtet, der mit einer Milliarde Euro ausgestattet ist.

3. KfW-Corona-Hilfe
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt in unbegrenztem Volumen Hilfskredite zur Verfügung, um Unternehmen aller Größenklassen, Selbstständige und Freiberufliche mit Liquidität zu versorgen. Betroffene Unternehmen erhalten Zugang zu den KfW-Krediten über ihre Hausbank. Auf der Internetseite der KfW und hier finden Sie weitere Informationen.

4. Aussetzung von Sozialversicherungsbeiträgen
Auf Antrag können Arbeitgeber in einer finanziellen Notlage aufgrund der Corona-Krise und unter Berufung auf Paragraf 76 SGB IV Sozialversicherungsbeiträge bis Mai stunden. Hier finden Sie ein Antragsformular für die Stundung der Sozialversicherungsbeiträge.

5. Steuer-Stundungen
Unternehmen haben die Möglichkeit Steuerzahlungen zu stunden. Informationen dazu finden Sie hier. Ansprechpartner sind die Finanzämter vor Ort.

6. Steuerermäßigung in der Gastronomie
CDU, CSU und SPD einigten sich in ihrem jüngsten Koalitionsausschuss auf eine besondere Hilfe für Gastronomiebetriebe: Die Mehrwertsteuer für Speisen wird ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt.

7. Kurzarbeitergeld
Rückwirkend zum 1. März 2020 wurde der Zugang zu Kurzarbeitergeld deutlich erleichtert. Weiter Informationen finden Sie hier.

8. Grundsicherung für Selbstständige
Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige können in einem vereinfachten Verfahren Grundsicherung beantragen. Dazu wird die Vermögensprüfung ausgesetzt und die tatsächlichen Aufwendungen für die Miete als angemessen anerkannt. Nähere Informationen finden Sie hier.

9. Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
Normalerweise haben Unternehmen bei Zahlungsunfähigkeit bis zu drei Wochen Zeit, um eine Insolvenz zu beantragen. Diese Insolvenzantragspflicht wird bis zum 30. September 2020 ausgesetzt, wenn der Insolvenzgrund auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist.


Hilfen für Familien

1. Kinderbetreuung
Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder selbst übernehmen müssen, weil Kitas und Schulen geschlossen sind und keine anderweitige zumutbare Betreuung möglich ist, werden für den Verdienstausfall entschädigt (67 Prozent des Verdienstausfalls für längstens sechs Wochen).

2. Kinderzuschlag
Um Familien zu unterstützen, die durch die Corona-Krise Einkommenseinbußen erleiden, wird der Zugang zum Kinderzuschlag (maximal 185 Euro pro Monat) stark vereinfacht.

3. Beschleunigte Digitalisierung an Schulen
Der Bund will Schulen und Schüler beim digitalen Unterricht zu Hause mit 500 Millionen Euro unterstützen. Mit einem Sofortausstattungsprogramm sollen Schulen in die Lage versetzt werden, bedürftigen Schülern einen Zuschuss von 150 Euro für die Anschaffung entsprechender Geräte zu gewähren. Darüber hinaus soll die Ausstattung der Schulen gefördert werden, die für die Erstellung professioneller onlineLehrangebote erforderlich ist.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Hilfen für Auszubildende und Studierende

Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, sollen keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn Ihre Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird. Die Zeiten pandemiebedingter Schließungen von Ausbildungsstätten werden wie unterrichts- oder vorlesungsfreie Zeiten behandelt. Studienanfängerinnen und -anfänger, die zum Sommersemester 2020 ihre geplante Ausbildung nicht aufnehmen können, erhalten ihre Leistungen wie vorgesehen bereits ab dem Zeitpunkt, an dem die Vorlesungen jeweils regulär beginnen sollten.

All jenen Studierenden und Auszubildenden, die sich in der aktuellen Krise im Gesundheitswesen und in sozialen Einrichtungen engagieren und BAFöG empfangen, darf kein finanzieller Nachteil entstehen. Einkünfte aus einer vergüteten Tätigkeit in diesem Kontext sollen daher bei den BAföG-Zahlungen lediglich in den Monaten angerechnet werden, in denen die Studierenden und schulisch Auszubildenden tatsächlich tätig waren.

Weitere Informationen finden Sie hier. Für weitere, speziellere Fragen gibt es auch eine kostenlose Hotline, die Sie unter 0800 – 223 63 41 erreichen.


Hilfen für Mieterinnen und Mieter

Mietern darf wegen privater, aber auch gewerblicher Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht gekündigt werden, wenn sie glaubhaft machen, dass die Pandemie ursächlich für die Nichtzahlung ist. Die Verpflichtung der Mieter zur Zahlung der Miete bleibt aber bestehen. Die Miete muss nachgezahlt werden.


Anderen helfen:

1. Aktion „Die Einkaufshelden“
Die Junge Union Deutschlands hat die Aktion „Die Einkaufshelden“ ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, gesundheitlich vorbelastete oder ältere Menschen sowie Menschen unter Quarantäne, die nicht aus dem Haus können, mit Menschen zu verbinden, die die Erledigung von Einkäufen übernehmen können. Nähere Informationen finden Sie hier.

2. Datenbank für Landwirte und Erntehelfer
Durch die Einschränkung der Reisefreiheit im Zuge der Corona-Pandemie fehlen den Landwirten in Deutschland zahlreiche Erntehelfer. Hier können Sie sich als Erntehelfer registrieren.

3. Krankenhäuser im Landkreis Böblingen
Um die Folgen der Corona-Krise in den Krankenhäusern des Landkreises Böblingen zu bewältigen, sind die Kliniken auf Unterstützung angewiesen. Gesucht werden Menschen, die durch ihre Ausbildung oder berufliche Qualifikation erste Erfahrungen in der medizinischen beziehungsweise pflegerischen Versorgung von Patienten gesammelt haben. Hier können Sie sich registrieren, wenn Sie Ihre Unterstützung anbieten möchten.

4. Hinzuverdienstgrenzen für Rentnerinnen und Rentner
Um Rentner aus dringend benötigten Berufen leichter zurückzuholen, wird die für sie geltende jährliche Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro auf 44.590 Euro befristet bis zum Jahresende 2020 angehoben.

5. Bezug von Kurzarbeitergeld und Hinzuverdienste
Gehen Sie während des Bezuges von Kurzarbeitergeld einer freiwilligen und vorübergehenden Tätigkeit in einem systemrelevanten Bereich, z. B. der Pflege oder der Landwirtschaft, nach, wird darauf verzichtet, das dabei erworbene Entgelt auf das Kurzarbeitergeld anzurechnen.