Heute tagte die Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit einem ganz besonderen Gast: Mit Bundeskanzler Friedrich Merz haben wir darüber gesprochen, wie wir unseren Arbeitsmarkt stärken, unsere Sozialversicherungen zukunftsfest machen und dafür sorgen, dass sich Leistung wieder lohnt.
Im Austausch mit dem Bundeskanzler ging es um die entscheidenden Fragen unserer Zeit: Wir haben im ersten Jahr der Koalition wichtige Reformen angestoßen, unter anderem die Neue Grundsicherung und die Aktivrente. Gerade in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik werden die konkreten Entscheidungen getroffen, die über Beschäftigung, Wettbewerbsfähigkeit und Vertrauen in unseren Sozialstaat entscheiden. Darum gilt es jetzt, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen und die anstehenden Reformen zügig auf den Weg zu bringen.
Ich habe dem Bundeskanzler etwas mitgegeben, das mir persönlich sehr viel bedeutet: ein Modellauto von Mercedes-Benz, Modell W100 – die damalige S-Klasse, die von 1964 bis 1981 in Sindelfingen gebaut wurde. Mit rund 30.000 Beschäftigten ist das Werk nach wie vor der bedeutendste Arbeitgeber im Landkreis Böblingen. Auch in Zukunft sollen S-Klasse, Maybach, E-Klasse und EQS in Sindelfingen entwickelt, designed und gebaut werden. Es zeigt, wie wichtig ein starker Industriestandort für gute Arbeitsplätze in der Produktion und unseren Wohlstand ist. Meine Eltern haben im Werk Sindelfingen in der Produktion gearbeitet, ich darf heute meine Heimat als direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag vertreten. Das Modellauto steht für mich persönlich auch für den Aufstiegsgedanken: Wer sich anstrengt, kann etwas erreichen. Das müssen wir auch heute wieder stärker in der Politik verankern.
Vielen Dank an Bundeskanzler Friedrich Merz für den offenen und konstruktiven Austausch!
Fotos (CDU/CSU-Bundestagsfraktion / Michael Wittig) ...