Ausschuss für Arbeit und Soziales

Der Ausschuss für Arbeit und Soziales ist mit 46 Mitgliedern der zweitgrößte von insgesamt 24 Bundestagsausschüssen. Hier werden die meisten Gesetze behandelt, eine Vielzahl öffentlicher Anhörungen durchgeführt und rund 42 Prozent des Bundeshaushalts verantwortet, aktuell rund 140 Milliarden Euro. Es ist also ein sehr wichtiger Ausschuss, in dem arbeitsmarkt- und sozialpolitische Themen behandelt werden, die irgendwann jeden von uns betreffen – egal ob jung oder alt, ob Arbeitnehmer oder Rentner, ob selbstständig oder ohne Beschäftigung.

Über meine Berufung in diesen Bundestagsausschuss bin ich sehr glücklich, denn ich komme aus einer Arbeiterfamilie und weiß, wo vielen hart arbeitenden Menschen der Schuh drückt. Thematisch beschäftige ich mich hier in erster Linie mit der digitalen Transformation unserer Arbeitswelt. Gemeinsam mit meinen Bundestagskollegen Thomas Heilmann, Antje Lezius und Kai Whittaker gründete ich den Arbeitskreis „Zukunft der Arbeit“, der sich innerhalb der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gebildet hat. Daneben bin ich federführender Berichterstatter zum Thema Arbeitsmigration und kümmere mich hier beispielsweise um die Frage der Fachkräfteinwanderung nach Deutschland.

Ausschuss Digitale Agenda

Auch in einem weiteren Ausschuss kann ich meine Begeisterung für die Digitalisierung und Vernetzung unserer Lebens- und Arbeitswelt fachpolitisch einbringen. Denn der Ausschuss Digitale Agenda mit seinen 21 Mitgliedern widmet sich aktuellen netzpolitischen Themen. Hier werden entscheidende Weichen für den digitalen Wandel in Deutschland gestellt.

Anknüpfend an meine frühere berufliche Tätigkeit in der Digitalwirtschaft will ich daran mitwirken, dass Deutschland die digitalen Chancen besser nutzt. Daher habe ich im Ausschuss Digitale Agenda die Berichterstattung für die Themen Startups und Gründerkultur übernommen. Ferner kümmere ich mich hier – genau wie im Ausschuss für Arbeit und Soziales – um die digitale Transformation unserer Arbeitswelt. So kann ich dem Thema in seinem ganzen Umfang gerecht werden und es von mehreren Seiten beleuchten, also unter arbeitsmarkt-, sozial- und digitalpolitischen Gesichtspunkten.

Petitionsausschuss

Politik hat Auswirkungen auf alle, die in unserem Land leben. Deshalb erachte ich es als Politiker für außerordentlich wichtig, Menschen zuzuhören, ihre Sorgen und Nöte zu kennen. Im Deutschen Bundestag gibt es einen eigenen Ausschuss, der sich ausschließlich mit den schriftlichen Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern beschäftigt. Ich bin sehr froh, Mitglied in diesem Petitionsausschuss zu sein, da er in gewisser Weise die Stimmung der Bevölkerung aufzeichnet. Denn ob Gesetze das beabsichtigte Ziel erreichen oder zu neuen Problemen führen und daher noch einmal kritisch überprüft werden sollten, oder ob der Bundestag in einem bestimmten Anliegen aktiv werden soll, das erfahren wir – die 28 Mitglieder des Petitionsausschusses – aus erster Hand.

Nach Artikel 17 des Grundgesetzes können sich alle Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen direkt an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestag wenden. Das Einreichen einer Petition ist ganz einfach, kann per Post erfolgen oder mit Hilfe des Internetportals https://epetitionen.bundestag.de. Zum anderen besteht hier online die Möglichkeit, veröffentlichte Petitionen zu verfolgen, mitzudiskutieren und zu unterstützen. Das ist eine Form der direkten Demokratie, und ich kann alle nur ermutigen, sich daran zu beteiligen.


Gut zu wissen

Eine typische Woche im Bundestag

Was macht ein Bundestagsabgeordneter eigentlich, wenn er nicht zu Hause im Wahlkreis unterwegs ist, sondern in Berlin? Das ist etwa zwei Wochen im Monat der Fall – abgesehen von der parlamentarischen Sommerpause.

Ihr Besuch im Deutschen Bundestag

Sie leben im Wahlkreis Böblingen, planen einen Besuch im Deutschen Bundestag und möchten Ihrem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten bei der parlamentarischen Arbeit in Berlin über die Schulter schauen? Kein Problem! Ich verrate Ihnen gerne, wie das geht.